Viña del Mar, Küstenstadt in der Region Valparaíso, Chile
Viña del Mar ist eine Küstenstadt in der Region Valparaíso in Chile, die sich über etwa 13 Kilometer Pazifikküste erstreckt. Die Stadt verbindet Wohnviertel mit breiten Alleen, mehreren Stränden und begrünten Hügeln, die bis zum Meer abfallen.
Der Ort entstand im 19. Jahrhundert aus einer Weingutanlage und entwickelte sich nach dem Bau einer Eisenbahnlinie nach Santiago zu einem beliebten Badeort. Zahlreiche europäische Einwanderer ließen sich ab den 1880er-Jahren nieder und prägten die Architektur der Stadt.
Mehrere Parks und öffentliche Gärten mit mediterranen Pflanzen prägen das Stadtbild, während die Promenaden und Strandabschnitte an Wochenenden von Familien und Sportlern genutzt werden. Entlang der Küste finden sich zahlreiche Restaurants mit Meeresblick, in denen chilenische Fischgerichte serviert werden.
Reisende erreichen den Ort über die Autobahn 68 von Santiago aus oder über die Küstenstraße von Valparaíso in wenigen Minuten. Die meisten Strände sind frei zugänglich, während einige Steilküstenabschnitte nur über Treppen zu erreichen sind.
Im Stadtteil Quinta Vergara steht ein 1910 errichteter Palast im venezianischen Stil, der heute als Museum dient und von einem botanischen Garten umgeben ist. Der dazugehörige Amphitheaterbereich wurde in den 1960er-Jahren angelegt und wird seither für große Konzertveranstaltungen genutzt.
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