Barrio Concha y Toro, Historisches Viertel in Santiago, Chile.
Das Barrio Concha y Toro ist ein Wohnviertel mit engen Kopfsteinpflasterstraßen und europäischen Herrenhäusern, die nach mittelalterlichem Muster angelegt sind. Das Gebiet liegt nahe der Alameda-Allee im Zentrum von Santiago und erstreckt sich über mehrere Blöcke mit unterschiedlich gestalteten Fassaden.
Das Viertel entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Enrique Concha y Toro und seine Frau Teresa Cazotte die Gelände eines ehemaligen Palastes in Wohngrundstücke unterteilten. Diese Umwandlung schuf eine neue Nachbarschaft mit gezieltem Wohndesign in einem historischen Teil von Santiago.
Der Name erinnert an die Familie Concha y Toro, die diesen Bereich im frühen 20. Jahrhundert entwickelte und prägte. Heute spiegelt sich dieses Erbe in den regelmäßigen Veranstaltungen und Führungen wider, die Besuchern die Geschichte des Viertels näherbringen.
Der Zugang erfolgt direkt über die U-Bahn-Station República an der Linie 1 und mehrere Buslinien, die das Viertel durchfahren. Für Fußgänger ist das Gebiet flach und leicht zu besuchen, wobei die engen Straßen sich am besten zu Fuß erkunden lassen.
Mehrere bekannte Architekten, darunter Larrain Bravo und Smith Solar, gestalteten Häuser mit Merkmalen der Gotik, Renaissance und des Klassizismus. Diese architektonische Vielfalt entstand absichtlich, um verschiedenen Geschmäckern gerecht zu werden und dem Viertel Charakter zu verleihen.
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