Palacio de la Quinta Meiggs, Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert in Santiago, Chile.
Der Palacio de la Quinta Meiggs war ein Herrenhaus des 19. Jahrhunderts mit einem zentralen runden Saal, der vier Pavillons über drei Ebenen verband, gekrönt von einem turmartigen Aufbau mit Kuppel. Das Gebäude befand sich an der Kreuzung der Alameda und der Lord-Cochrane-Straße.
Henry Meiggs, ein amerikanischer Unternehmer, der chilenische Eisenbahnen entwickelte, beauftragte 1864 den englischen Architekten Jesse L. Wetmore mit dem Entwurf dieses Wohnhauses. Das Anwesen wurde 1941 abgerissen, um Platz für das Viertel Virginia Opazo zu schaffen.
Das Herrenhaus führte Bostoner Architekturelemente nach Santiago ein und kombinierte Marmortreppen, Holzböden und tapezierte Räume im europäischen Stil. Diese Designmerkmale spiegelten den internationalen Geschmack des Besitzers wider.
Das Herrenhaus kann heute nur durch historische Fotografien und Dokumentation erforscht werden, da es nicht mehr vorhanden ist. Besucher interessieren sich dennoch für den Ort an der Alameda, um mehr über Santiagos architektonische Vergangenheit zu erfahren.
Das Gebäude war mit Chiles erstem Zentralheizungssystem ausgestattet und verwendete Exotenhölzer, die direkt aus den Vereinigten Staaten importiert wurden. Diese fortschrittlichen Merkmale zeigten die technologischen Innovationen, die Meiggs aus dem Norden mitbrachte.
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