Combarbalá, Bergbaustadt und Kommune in der Provinz Limarí, Chile
Combarbalá ist eine Stadt in der Provinz Limarí in der Region Coquimbo, die zwischen der Andenkette und der Küstenkordillere liegt. Sie erstreckt sich über ein bergiges Gelände auf etwa 900 Metern Höhe mit Zugang zu verschiedenen Wanderwegen und Naturformationen.
Die Gegend war lange Zeit Heimat von Diaguita-, Molle- und Inka-Völkern, die Bergbau und Landwirtschaft betrieben. Spanische Behörden gründeten die Stadt 1789 als offizierten Siedlungspunkt in diesem Berggebiet.
Die Region bewahrt Petroglyphen der Diaguita-Zivilisation in Rincon las Chilcas, die alte künstlerische Ausdrucksformen und astronomische Beobachtungen zeigen.
Die Gegend lässt sich zu Fuß erkunden, mit markierten Wegen, die zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten führen. Besucher sollten sich auf unterschiedliche Höhenlage und Bergklima einstellen und geeignetes Schuhwerk mitbringen.
Kunsthandwerker stellen hier aus Combarbalita, einem halbredlen Stein, der nur in dieser Region vorkommt, Schmuck und Dekorationsgegenstände her. Diese lokalspezifische handwerkliche Tradition wird von Einwohnern seit Generationen weitergegeben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.