Barraza, Chile, Kolonialdorf bei Ovalle, Chile
Barraza ist eine kleine Gemeinde in der Nähe von Ovalle, die sich entlang einer Hauptstraße erstreckt und auf einem zentralen Platz endet. Alte Herrenhäuser säumen die bebauten Bereiche, während sich darum herum Ackerland und unbefestigte Wege ausbreiten.
Der spanische Kapitän Antonio Barraza erhielt diese Ländereien Mitte des 17. Jahrhunderts als Mitgift und gründete eine Siedlung, die sich später entwickelte. Der Ort spielte eine wichtige Rolle in der frühen Kolonialzeit Nordchiles.
Die Gemeinde trägt den Namen ihres Gründers aus dem 17. Jahrhundert und bewahrt einen Rhythmus, der von landwirtschaftlichen Aktivitäten geprägt ist. Die Menschen treffen sich regelmäßig in der Kirche und auf dem zentralen Platz, wo das Leben noch von lokalen Traditionen bestimmt wird.
Besucher sollten beachten, dass der Ort hauptsächlich zu Fuß erkundet wird, mit einfachen, ungepflasterten Wegen zwischen den Häusern. Der zentrale Platz und die Kirche sind die wichtigsten Anlaufpunkte und leicht zu erreichen.
Die Pfarrkirche wurde zwischen 1795 und 1800 vom bekannten Architekten Joaquín Toesca entworfen und zeigt neoklassizistische Merkmale mit Lehmwänden. Ein Seitenkapellchen in der Kirche war lange Zeit nur Männern vorbehalten und wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts für alle Gläubigen geöffnet.
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