Nationalpark San Guillermo, Nationalpark und Biosphärenreservat im Departamento Iglesia, Argentinien
Der San Guillermo Nationalpark ist ein Schutzgebiet in den hohen Anden mit einer Fläche von 166.000 Hektar, das Wüsten, Grasländer und Feuchtgebiete umfasst. Das Gelände erstreckt sich von 2.100 bis 6.380 Metern Höhe und bildet eine vielfältige Landschaft aus unterschiedlichen Vegetationszonen.
Das Gebiet begann 1972 als Provinzreservat und wurde 1998 zu einem Nationalpark erklärt. Dieser Status brachte stärkere Schutzmaßnahmen für die Tierwelt mit sich.
Archäologische Fundstätten wie Cerro las Tórtolas und Cerro las Flechas zeigen, dass diese Gegend seit langem von Menschen bewohnt wird. Besucher können heute noch Überreste dieser alten Kulturen sehen, die in der Hochlandlandschaft verstreut sind.
Der Zugang zu großen Teilen des Parks ist aus Sicherheitsgründen wegen der hohen Höhenlage und extremer Wetterbedingungen eingeschränkt. Besucher sollten sich gut auf raue Bergbedingungen vorbereiten und den Anweisungen der Parkverwaltung folgen.
Wissenschaftler nutzen GPS-Verfolgungssysteme, um Pumas und ihre Jagdbeziehungen zu Vikunjas und Guanacos in dieser Bergumgebung zu beobachten. Diese Forschung hilft dabei zu verstehen, wie Raubtier-Beute-Beziehungen in extremen Höhenlagen funktionieren.
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