Coquimbo, Hafenstadt im Norden Chiles
Coquimbo ist eine Hafenstadt an der Nordküste Chiles, die sich entlang einer natürlichen Bucht erstreckt und sowohl Wohnviertel als auch Hafenanlagen umfasst. Die Küstenlinie wechselt zwischen Stränden, felsigen Abschnitten und Kais, während die Straßen vom Wasser aus in die höher gelegenen Stadtteile führen.
Die spanische Besiedlung begann 1550, als Pedro de Valdivia die Region in Besitz nahm und eine Siedlung gründete, die sich zur heutigen Hafenstadt entwickelte. Die Bucht diente lange als wichtiger Stützpunkt für Handelsschiffe und Fischerei und verbindet bis heute die nördlichen Regionen Chiles mit dem Pazifik.
Die Bewohner pflegen eine enge Beziehung zum Meer, das sich in den vielen Fischmärkten und den Handwerksbetrieben zeigt, die mit maritimen Materialien arbeiten. Der Name stammt aus der Sprache der Diaguitas und bezieht sich auf das Wasser und die Bucht, die seit Jahrhunderten Fischer anzieht.
Die Stadt lässt sich über die Panamericana erreichen, die entlang der Küste verläuft und eine gute Verbindung nach Süden und Norden bietet. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet entlang der Uferpromenade schattige Abschnitte und öffentliche Bänke, während die Steigungen in den Wohnvierteln etwas Kondition erfordern.
Das Kreuz des Dritten Jahrtausends ragt über der Stadt auf und bietet einen weiten Blick über die Bucht. Wer hinaufsteigt, sieht die gesamte Küstenlinie bis zur Nachbarstadt La Serena und kann die Topografie der Region gut überblicken.
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