Las Bambas, Kupfertagebau in der Provinz Cotabambas, Peru.
Las Bambas ist eine Kupfermine im Tagebau in der Provinz Cotabambas auf etwa 4.000 Metern Höhe. Die Anlage gewinnt Kupferkonzentrat sowie Gold, Silber und Molybdän durch herkömmliche Verfahren, wobei täglich etwa 140.000 Tonnen Erz verarbeitet werden.
Nach umfangreichen Explorationen zwischen 1950 und 2003 sicherte sich Xstrata 2004 die Bergbauberechtigung für 141 Millionen Dollar. Chinesische Unternehmen übernahmen die Konzession später und begannen mit großangelegten Förderoperationen.
Die Neuansiedlung Nueva Fuerabamba zwischen 2012 und 2014 verlagerte eine ganze indigene Gemeinschaft, um Platz für den Bergbau zu schaffen. Diese Umsiedlung veränderte das Leben und die Beziehung der Menschen zu ihrem angestammten Land grundlegend.
Der Zugang zur Mine ist begrenzt und normalerweise nur mit spezieller Genehmigung möglich. Besucher sollten beachten, dass die Höhenlage und das raue Gelände entsprechende körperliche Vorbereitung erfordern.
Die Anlage trägt etwa ein Prozent zum peruanischen Bruttoinlandsprodukt bei, während sie weltweit zwei Prozent der Kupferproduktion ausmacht. Diese wirtschaftliche Bedeutung macht sie zu einem wichtigen Zentrum der globalen Kupferversorgung.
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