Waqrapukara, Archäologische Stätte in der Provinz Acomayo, Peru
Waqrapukara ist eine archäologische Stätte auf dem Hochplateau von Cusco, die aus Steinstrukturen besteht, die aus Felsformationen herausgearbeitet wurden. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und enthält bearbeitete Steinwände, Treppen und Plattformen, die in die natürliche Topografie integriert sind.
Die Stätte wurde von den Qanchis-Völkern um 800 n.Chr. erbaut und diente zunächst als Befestigung in dieser hochgelegenen Region. Später übernahmen die Inka den Ort und bauten ihn zu einem Heiligtum aus, wobei sie raffinierte Steinbearbeitungstechniken einsetzten.
Der Ort trägt den Namen Waqrapukara, was in der Quechua-Sprache "Stierhorn" bedeutet und die charakteristische Form der Felsformationen widerspiegelt. Besucher können heute noch sehen, wie die Anlagen in ihrer Umgebung liegen und welche Rolle diese Strukturen im täglichen Leben der Menschen hier einmal spielten.
Der Zugang zur Stätte erfolgt über einen Wanderweg von etwa zwei bis vier Stunden ab dem Dorf Aqokunka, wobei die Unterstützung durch einheimische Führer sehr empfehlenswert ist. Die hohe Lage erfordert Akklimatisierung an die Höhe und angemessene Ausrüstung für das bergige Gelände.
Einige der Türöffnungen an der Stätte haben drei Pfosten statt der üblichen zwei und zeigen damit eine ungewöhnliche Konstruktionstechnik. Dieses Merkmal deuten auf die Beteiligung spezialisierter Handwerker hin, die möglicherweise für zeremoniellen Zwecke bestimmte Verfahren einsetzten.
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