Distrikt Santiago de Surco, Wohnbezirk im Südosten von Lima, Peru.
Santiago de Surco ist ein Stadtbezirk im südöstlichen Lima in Peru, der sich vom Surco-Fluss bis zu den Ausläufern der Anden erstreckt. Die Gegend verbindet Wohngebiete mit Grünflächen und zeigt einen Mix aus älteren Vierteln und neueren Bauprojekten.
Die Gegend wurde 1539 von spanischen Kolonisten besiedelt, die hier Weinreben pflanzten und landwirtschaftliche Strukturen anlegten. Im 20. Jahrhundert wuchs der Bezirk zu einem städtischen Gebiet mit formeller Verwaltungsstruktur heran.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet Furche oder Kanal, was auf die Bewässerungssysteme verweist, die früher die Landschaft prägten. Heute sieht man in den Wohnvierteln Parks und breite Alleen, die von Familien zum Spazierengehen und Sport treiben genutzt werden.
Drei Stationen der Metro Linie 1 verbinden den Bezirk mit der Innenstadt und erleichtern die Fortbewegung durch Lima. Die Gegend ist am besten tagsüber zu erkunden, wenn Geschäfte und Parks geöffnet sind.
Im Bezirk gibt es einen Pferderennplatz, einen Golfclub und Poloanlagen, die zusammen ein sportliches Zentrum im Süden der Hauptstadt bilden. Diese Einrichtungen sind seit Jahrzehnten in Betrieb und ziehen Besucher aus verschiedenen Stadtteilen an.
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