Chaupi Orco, Berggipfel in der Cordillera Apolobamba, Bolivien und Peru
Chaupi Orco ist ein Gipfel in der Cordillera Apolobamba zwischen Bolivien und Peru, der 6.044 Meter hoch ist und Teil eines großen Gletschers wird. Der Eismassiv bedeckt eine Fläche von über 100 Quadratkilometern und prägt die Landschaft mit seinen weißen Eisflächen und Felskämmen.
Der Berg wurde zuerst am 1. August 1957 von den deutschen Bergsteigern Werner Karl, Hans Richter und Hans Wimmer bestiegen. Diese frühe Erkundung durch europäische Kletterer markierte einen wichtigen Moment in der Erschließung des Apolobamba-Gebirges.
Der Berg trägt einen Namen aus der Quechua-Sprache, der auf Deutsch etwa "mittlerer Berg" bedeutet. Im Aymara wird er Viscachani genannt, was zeigt, wie mehrere indigene Kulturen dieser Region ihre eigenen Bezeichnungen für den Gipfel haben.
Die Route beginnt von der Straße Paso Pelechuco aus und erfordert umfassende Vorbereitung wegen der gefährlichen Seraktürme und steilen Gipfelgrate. Besucher sollten mit extremer Höhe und alpinen Bedingungen rechnen und sich mit erfahrenen Führern und angemessener Ausrüstung vorbereiten.
Der Gipfel hat eine bemerkenswerte topografische Isolation von 236 Kilometern von anderen vergleichbar hohen Gipfeln. Dies macht ihn zu einem stark isolierten Berg, dessen nächster höherer Berg, die Ausangate, sich über 200 Kilometer entfernt befindet.
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