Jauja, Bergstadt im Mantaro-Tal, Peru
Jauja ist eine Bergstadt im Mantaro-Tal in Peru und liegt auf 3.400 Metern Höhe (11.150 Fuß) zwischen Anbauflächen und Andengipfeln. Die Stadt erstreckt sich über sanfte Hänge, ihre Straßen verbinden Wohnviertel mit Geschäften, Märkten und Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten.
Francisco Pizarro gründete die Stadt 1534 als erste Hauptstadt Perus, verlegte die Verwaltung aber bereits im Folgejahr nach Lima. Danach entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Zentrum für Handel und Landwirtschaft im zentralen Hochland.
Der Tunantada-Tanz zeigt Masken und Trachten, die koloniale Gesellschaftsschichten darstellen. Die Aufführungen finden vor allem während der Festtage im Januar statt, wenn Tänzergruppen durch die Straßen ziehen.
Der Flughafen Francisco Carle bietet Verbindungen nach Lima, und Busse fahren über asphaltierte Straßen zu anderen Städten der Region. Die Höhe kann bei Reisenden Müdigkeit oder Kurzatmigkeit verursachen, daher empfiehlt sich eine allmähliche Anpassung.
Der Ausdruck país de Jauja taucht in spanischsprachiger Literatur als Symbol für ein Land auf, in dem alles mühelos verfügbar ist. Die Wendung findet sich bereits in Texten aus dem 16. Jahrhundert und wird bis heute verwendet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.