Cordillera Raura, Gebirgskette im Departamento Lima, Peru
Die Raura-Gebirgskette erstreckt sich über etwa 25 Kilometer durch die Regionen Lima, Huanuco und Pasco mit zahlreichen Gipfeln über 5000 Metern. Das Gebirge beherbergt 18 Gletscher und rund 245 Seen, deren Wasser in verschiedene Entwässerungssysteme fließt.
Die Bergbauaktivitäten an den östlichen Hängen begannen 1890 mit der Gewinnung von Kupfer, Blei, Zink und Silber. Diese Entwicklung veränderte die wirtschaftliche Nutzung des Gebirges und prägte die Region über mehr als ein Jahrhundert.
Der Name Raura stammt aus dem Quechua-Wort 'rawra', das Kies bedeutet und das indigene sprachliche Erbe der andinen Gemeinden widerspiegelt. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie die lokalen Völker die Landschaft benannt und verstanden haben.
Die Peruvianische Bundesstraße 110 bietet Zugang zum Gebirge mit Erhebungen bis etwa 4760 Meter in der Nähe der Bergbaugebiete. Der Besuch erfordert Vorbereitung auf große Höhen und anspruchsvolles Gelände.
Das Wasser aus den Gletschern und Seen des Gebirges fließt in zwei völlig unterschiedliche Richtungen, einige Quellen speisen den Pazifischen Ozean während andere zum Amazonas-Einzugsgebiet beitragen. Diese geographische Besonderheit macht die Region zu einem interessanten Ort, um die kontinentale Wasserscheide zu verstehen.
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