Cordillera Huayhuash, Gebirgskette im Departamento Ancash, Peru
Die Cordillera Huayhuash ist ein Bergmassiv in den peruanischen Anden, das sich über etwa 30 Kilometer erstreckt und mehrere Gipfel über 6000 Meter Höhe aufweist, darunter den Yerupajá. Das Gebirge besteht aus Kalkstein und wird von Seen und Bächen durchzogen, die sich durch steile Täler winden.
Das Bergmassiv wurde 2002 von der peruanischen Regierung als geschütztes Reservat ausgewiesen. Diese Maßnahme führte dazu, dass lokale Gemeinschaften ihre Gebiete in privatwirtschaftlich verwaltete Schutzgebiete umwandelten.
Die Dörfer rund um die Cordillera Huayhuash wie Llámac und Queropalca sind bis heute Wohnplätze von Hirten und Bauern, die ihre Lebensweise kaum verändert haben. Besucher treffen hier auf Menschen, die das tägliche Leben in diesen Bergen lenken und den Rhythmus des Jahres nach den Jahreszeiten ausrichten.
Der Klassiker ist die Umrundung auf dem Trekkingpfad, die zwischen Mai und September in den trockenen Monaten durchgeführt wird und etwa 10 bis 14 Tage dauert. Besucher sollten auf hohe Höhen und schwierige Bergpässe vorbereitet sein, da die Strecke etwa 130 Kilometer lang ist und körperliche Ausdauer erfordert.
Die Kalksteinformationen des Gebirges wirken als natürlicher Wasserspeicher und leiten Wasser in zwei Richtungen: zu Flüssen, die zum Atlantik fließen, und zu anderen, die zum Pazifik gehen. Diese geologische Besonderheit macht es zu einem wichtigen Wasserscheidepunkt für Südamerika.
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