Isla de la Plata, Felseninsel in der Provinz Manabí, Ecuador
Isla de la Plata ist eine Insel im Pazifik vor der Küste von Manabí und Teil des Machalilla-Nationalparks. Das Gelände zeigt felsige Ufer, tropische Vegetation und archäologische Überreste aus vorkolonialer Zeit.
Die Insel erhielt ihren Namen nach einer Legende über versteckte Silberschätze des englischen Seefahrers Francis Drake während seiner Expeditionen an der ecuadorianischen Küste. Die archäologischen Funde deuten darauf hin, dass Inka-Kulturen das Gebiet für heilige Zwecke nutzten.
Die Insel enthält Überreste eines Inka-Heiligtums, was auf die historische Präsenz präkolonialer Zivilisationen in diesem Meeresgebiet hinweist.
Besucher erreichen die Insel mit geführten Tagestouren von Puerto López aus, die Bootsfahrten, Mahlzeiten und naturkundliche Erklärungen von ausgebildetem Personal beinhalten. Die Touren sind normalerweise den ganzen Tag über strukturiert, mit Zeit für Wanderungen und Beobachtungen.
Das Eiland beherbergt Kolonien von drei Tölpelarten - blauäugige, rotäugige und Nazca-Tölpel - was es zu einem bedeutenden Ort für Vogelbeobachtung macht. Besucher können diese Seevögel in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und ihr Verhalten studieren.
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