Puerto Nariño, Nachhaltige Gemeinde im Departamento Amazonas, Kolumbien.
Puerto Nariño ist eine Gemeinde im Amazonasgebiet mit autofreien Straßen und farbenfrohen Gebäuden, die an den Amazonas grenzt. Die Siedlung verteilt sich über Waldgelände und bietet Zugang zu Flusslandschaften und umgebender Natur.
Die Gemeinde entstand 1961 als geplante Siedlung und wurde nach Antonio Nariño, einer Figur aus der kolumbianischen Unabhängigkeitsbewegung, benannt. Diese Gründung prägt bis heute das organisierte Layout des Ortes.
In der Stadt leben hauptsächlich Angehörige der Ticuna, Cocama und Yagua, deren Handwerkstraditionen und Sprachen noch heute Teil des Alltags sind. Man sieht ihre Einflüsse in den bunten Häusern und in der Art, wie die Gemeinschaft miteinander lebt.
Besucher erreichen den Ort nur mit dem Boot von Leticia aus, und es ist wichtig, genug Bargeld mitzubringen. Der Ort hat keine Geldautomaten oder Kartenzahlungsmöglichkeiten, daher sollte man im Voraus planen.
Der Ort verbietet Motorfahrzeuge vollständig, was ihn zu einem autofreien Reiseziel macht. Dies war eine bewusste Wahl, um den Ort nachhaltiger und für Fußgänger zugänglicher zu gestalten.
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