Provinz Orellana, Provinz in der nordöstlichen Amazonasregion, Ecuador
Die Provinz Orellana erstreckt sich über weite Regenwälder im nordöstlichen Amazonasgebiet Ecuadors, durchzogen von Flüssen und tropischer Vegetation. Dichte Baumkronen, breite Wasserwege und kleine Siedlungen prägen die Landschaft dieser abgelegenen Region.
Diese Verwaltungseinheit entstand 1998 durch Abtrennung von Napo und wurde nach dem spanischen Entdecker benannt. Die Schaffung der Provinz sollte die Verwaltung der ausgedehnten Waldgebiete und der dort lebenden Bevölkerung erleichtern.
Einheimische Familien sprechen Spanisch neben Kichwa und leben in kleinen Gemeinden entlang der Flüsse, wo Holzhäuser oft auf Stelzen stehen. Die Waorani bewahren jahrhundertealte Kenntnisse über Heilpflanzen und Jagdtechniken, die man bei Besuchen in ihren Dörfern sehen kann.
Der Regionalflughafen liegt nahe der Hauptstadt und verbindet die Gegend täglich mit Quito, während Überlandreisen etwa sieben Stunden dauern. Regenkleidung und festes Schuhwerk sind wichtig, da Niederschläge häufig sind und Wege schlammig werden können.
Teile des Yasuní-Nationalparks liegen innerhalb der Provinzgrenzen und schützen seltene Arten wie Jaguare und Rosa-Flussdelfine. Wissenschaftler haben hier mehr Baumarten auf einem einzigen Hektar gezählt als in ganz Nordamerika zusammen.
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