King Edward Point, Forschungsstation und Siedlung in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln
King Edward Point ist eine Forschungsstation in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln, die sich auf einer kleinen Landzunge am Rande des King Edward Cove erstreckt. Die Anlage umfasst mehrere einstöckige Gebäude aus grauem Wellblech, eine Anlegestelle für Schiffe und ein kleines Museum in der ehemaligen Verwaltung.
Walfänger errichteten hier 1906 die ersten Anlagen, die später zu einer permanenten britischen Präsenz führten. Die argentinische Besetzung 1982 endete nach dem Falklandkrieg, als das Gelände zu einem Forschungszentrum umgewandelt wurde.
Das Forschungsteam untersucht heute Krill und Seevögel, während die kleine Bibliothek Aufzeichnungen seit den frühesten Expeditionen bewahrt. Die Bewohner beobachten regelmäßig Seeelefanten, die sich entlang der nahen Küstenlinie bewegen und manchmal direkt neben den Gebäuden ruhen.
Besucher erreichen die Station nur mit Forschungsschiffen oder gelegentlichen Kreuzfahrten, die im Rahmen ihrer Südatlantik-Routen hier anlegen. Das Wetter wechselt schnell, daher sind warme Kleidung und wasserfeste Ausrüstung zu jeder Jahreszeit unerlässlich.
Die Station betreibt die südlichste Post der britischen Krone, wo Besucher gelegentlich Souvenirstempel für Briefe erhalten können. Ein kleiner Friedhof in der Nähe beherbergt Gräber von Walfängern und einem argentinischen Soldaten aus den Ereignissen von 1982.
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