Chilecito, Bergstadt in La Rioja, Argentinien
Chilecito liegt auf 1080 Metern Höhe zwischen den Gebirgsketten Sierra de Velazco und Sierra de Famatina in Nordwestargentinien. Die Stadt breitet sich in einem Tal aus, das von steilen Bergflanken umrahmt wird und seit jeher Verkehrswege zwischen den Tälern verbunden hat.
Die Stadt wurde 1715 von spanischen Kolonialherren gegründet und wuchs im späten 19. Jahrhundert als Bergbaucenter. Der Bau der Standseilbahn La Mejicana markierte einen Wendepunkt in der wirtschaftlichen Entwicklung der Region.
Die Samay Huasi, ehemaliges Wohnhaus des Pädagogen Joaquín V. González, wird heute als künstlerisches Refugium der Universität La Plata genutzt. Der Ort ist eng mit den kulturellen Bemühungen der Region verbunden und zieht Künstler und Denker an.
Die Stadt ist leicht zu Fuß erkundbar und verfügt über grundlegende Dienste für Besucher. Die Universität und lokale Museen sind zentral gelegen, sodass man ohne lange Fahrten von Ort zu Ort gehen kann.
Die berühmte Standseilbahn La Mejicana, die einst Erz von den Bergbaugebieten hinab transportierte, ist noch teilweise sichtbar und erinnert an die Zeit des industriellen Bergbaus. Relikte dieser Infrastruktur durchziehen die umliegenden Berge und erzählen von vergangener wirtschaftlicher Aktivität.
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