Ypoá National Park, Geschütztes Feuchtgebiet in Zentral-Paraguay.
Ypoá National Park ist ein großflächiges Schutzgebiet in Zentralparaguay mit flachen Seen, schwimmenden Vegetationsmassen und bewaldeten Inseln. Das Gelände erstreckt sich über etwa 100.000 Hektar und umfasst auch Savannen und Felsformationen.
Das Gebiet erhielt 1995 die internationale Schutzbezeichnung als Ramsar-Gebiet anerkannt. Diese Anerkennung markierte einen wichtigen Schritt zum Schutz von Paraguays größtem aquatischen Ökosystem.
An den östlichen Ufern des Sees finden sich Überreste alter menschlicher Siedlungen und Muschelschichten, die von früheren Bewohnern stammen. Diese Spuren zeigen, wie Menschen seit langem mit dieser Wasserlandschaft verbunden sind.
Der Park liegt etwa 150 Kilometer von Asunción entfernt und ist über mehrere Eingänge erreichbar. Besucher können das Gebiet von verschiedenen Seiten aus erkunden, da es sich über drei Bezirke erstreckt.
Der See beherbergt mehrere bedrohte Pflanzenarten und bietet Lebensraum für seltene Vogelarten wie Schmalschwanztyranne und Kastanien-Sämereier. Diese speziellen Vogelarten sind in wenigen anderen Orten der Welt zu finden.
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