Abra el Acay, Gebirgspass in der Provinz Salta, Argentinien.
Der Abra del Acay ist ein Gebirgspass in der Provinz Salta, der sich auf etwa 4.960 Metern Höhe befindet und die höchste befahrbare Stelle der argentinischen Route 40 darstellt. Die Straße folgt einer engen Schottertrasse, die sich durch raue Berglandschaften windet.
Die Straße über den Pass wurde ab 1943 erbaut und schließlich 1960 fertiggestellt, um eine Verbindung über die Berge zu schaffen. Das Projekt war eine gemeinsame Anstrengung der nationalen Straßenbehörde und der Provinz Salta.
Der Pass verbindet die Weinregionen der Calchaquíes-Täler mit dem Puna-Plateau und zeigt wie Menschen diese Hochlandgebiete über Handel und Bewegung miteinander verknüpft haben. Die lokale Bevölkerung nutzt diese Route seit Generationen als Lebensader zwischen den unterschiedlichen Höhenzonen.
Besucher sollten mit Reparaturausrüstung, Lebensmitteln, Wasser und vollem Tank anreisen, da unterwegs kaum Dienstleistungen vorhanden sind und Mobilfunkempfang fehlt. Eine Fahrt durch diese Gegend erfordert gutes Fahrzeug, volle Vorbereitung und genügend Zeit.
Auf dieser Höhe wird die Luft so dünn, dass Reisende eine merkliche Erschöpfung erfahren, die durch die ständigen starken Winde noch verstärkt wird. Dieses intensive Naturerlebnis macht den Pass zu einem unvergesslichen, wenn auch anspruchsvollen Moment für jeden, der ihn durchquert.
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