Puna, Hochebene an der Grenze zwischen Chile und Argentinien.
Die Puna de Atacama ist ein Hochland an der Grenze zwischen Chile und Argentinien, das in großen Teilen über 4000 Meter hoch liegt. Das Gebiet besteht aus trockenen Ebenen, Salzseen und kargen Bergen mit kaum Vegetation.
Das Hochland war lange Zeit Teil des Inka-Reiches und später spanische Kolonialgebiet, bevor es nach politischen Umwälzungen im 19. Jahrhundert zwischen den modernen Staaten aufgeteilt wurde. Die genauen Grenzen wurden durch internationale Verträge Ende des 19. Jahrhunderts festgelegt.
Die Aymara und Quechua bewohnen seit Jahrhunderten diese Hochebene und prägen bis heute das Leben dort mit ihren Traditionen und Sprachen.
Das Gebiet ist dünn besiedelt und schwer zugänglich, mit wenigen Straßen und großen Entfernungen zwischen den Ortschaften. Besucher sollten mit extremem Klima und mangelnder Infrastruktur rechnen.
Das Hochland enthält große Lithium-Vorkommen in Salzlagunen, die heute verstärkt abgebaut werden und das Gebiet wirtschaftlich prägen. Diesen Mineralreichtum ermöglicht erst die trockene, mineralhaltige Umgebung des Platzes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.