Sucre, Verfassungshauptstadt im Departamento Chuquisaca, Bolivien
Sucre ist eine Verfassungshauptstadt im Departamento Chuquisaca in Bolivien und liegt auf 2810 Metern Höhe in einem fruchtbaren Tal. Die Stadt erstreckt sich über sanfte Hänge mit weißen Kolonialgebäuden, engen Kopfsteinpflasterstraßen und begrünten Plätzen im Zentrum.
Pedro de Anzúrez gründete die Siedlung 1538 als La Plata, die während der Kolonialzeit zu einem Zentrum des Silberhandels wurde. Im Jahr 1825 unterzeichneten Delegierte hier die Unabhängigkeitserklärung Boliviens und benannten die Stadt später nach dem Befreiungsgeneral um.
Der Name Sucre ehrt Antonio José de Sucre, einen General aus den Unabhängigkeitskriegen, dessen Andenken im Stadtbild allgegenwärtig bleibt. Besucher sehen Einheimische in traditioneller Kleidung auf den Märkten, wo Quechua und Spanisch nebeneinander gesprochen werden.
Die Höhenlage sorgt für ein mildes Klima das ganze Jahr über, obwohl Besucher in den ersten Tagen Anpassungszeit für die dünnere Luft einplanen sollten. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen innerhalb kurzer Gehentfernung voneinander.
Das Oberste Gericht Boliviens tagt hier, was die Stadt zur juristischen Hauptstadt macht, während La Paz die Verwaltung übernimmt. Die San Francisco Xavier Universität wurde 1624 gegründet und empfängt noch heute Studierende aus ganz Südamerika auf ihrem historischen Campus.
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