Tarabuco, Indigene Marktstadt in Chuquisaca, Bolivien.
Tarabuco ist ein Ort mit einem zentralen Platz, auf dem jeden Sonntag Verkäufer ihre Stände mit Textilien, Kunsthandwerk und landwirtschaftlichen Produkten aufbauen. Der Markt wird von Händlern aus der Umgebung gefüllt und bietet ein lebendiges Bild lokaler Handelsaktivitäten und traditioneller Waren.
Der Ort wurde nach einem wichtigen Kampf benannt, der 1816 hier stattfand und an den heute ein Denkmal auf dem Hauptplatz erinnert. Dieses Ereignis war bedeutsam für die lokale Bevölkerung und ihre Geschichte während der Kolonialzeit.
Die Menschen in Tarabuco weben nach wie vor traditionelle Textilien mit aufwendigen Mustern, die Geschichten ihrer Gemeinschaft erzählen. Diese kunstvolle Handarbeit prägt das Bild der Stadt und zeigt sich überall in den bunten Stoffen auf den Märkten und Ständen.
Das Beste ist, Tarabuco sonntags zu besuchen, wenn der Markt läuft und die meisten Verkäufer präsent sind. Man erreicht den Ort in etwa zwei Stunden mit dem Bus von Sucre aus, und die Fahrtenbündel früh morgens bis zum frühen Nachmittag an.
Auf dem Sonntagsmarkt tragen viele Händler charakteristische Monteras aus Leder, die mit Metallverzierungen dekoriert sind und die Kleidung der Region prägen. Diese speziellen Hüte stammen von Bauern aus rund 20 umliegenden Dörfern, die wöchentlich zum Markt kommen.
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