Paranapanema, Hauptfluss zwischen São Paulo und Paraná, Brasilien.
Der Paranapanema ist ein Fluss, der sich über etwa 930 Kilometer von den Serra dos Agudos bis zum Paraná-Fluss erstreckt und dabei zahlreiche Stromschnellen und Wasserfälle durchfließt. Acht Wasserkraftwerke nutzen seine Strömung und versorgen Millionen von Menschen in Südosten Brasiliens mit Strom.
Indigene Völker siedelten lange Zeit an den Ufern und nutzten das Wasser für Handel und Versorgung, bevor portugiesische Siedler ankamen. Mit der Besiedlung durch Europäer verändertes sich der Fluss grundlegend, später wurden Dämme gebaut, die sein Aussehen und seinen Verlauf dauerhaft veränderten.
Der Name des Flusses stammt aus indigenen Sprachen und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart. Heute nutzen Menschen die Uferlandschaften für traditionelle Fischerei und als Orte, wo alte Bräuche weitergegeben werden.
Das Wasser ist in den oberen Abschnitten klarer und weniger verschmutzt als in anderen Flüssen der Region, was es für Besucher interessant macht. Wer zum Fluss fahren möchte, sollte gute Schuhe tragen und sich vor rutschigen Ufern in Acht nehmen, besonders in der Nähe der Wasserfälle.
Der Fluss behält eine bemerkenswert gute Wasserqualität gegenüber anderen Flüssen in São Paulo, dank geschützter Quellgebiete im Nascentes do Paranapanema Staatspark. Diese Sauberkeit macht ihn zu einem seltenen Beispiel für einen weniger belasteten Wasserlauf in dieser dicht besiedelten Region.
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