Jupiá-Stausee, Wasserkraftwerk am Paraná-Fluss, São Paulo, Brasilien.
Die Eng Souza Dias Staudamm ist eine Wasserkraftanlage am Paraná-Fluss, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und Strom für die Region erzeugt. Das Bauwerk verbindet Beton- und Erdschüttungselemente und nutzt moderne Turbinentechnik zur Energieerzeugung.
Die Planung der Anlage begann in den 1950er Jahren mit umfassenden Studien zur Machbarkeit und Standortanalyse. Die Inbetriebnahme der Generatoren erfolgte schrittweise über mehrere Jahre, um die steigende Stromnachfrage der Region zu decken.
Der Damm trägt den Namen eines brasilianischen Ingenieurs und symbolisiert die technische Leistung des Landes bei der Nutzung seiner Wasserressourcen. Die Anlage prägt das Landschaftsbild der Region und zeigt, wie sich Infrastruktur in den Alltag der angrenzenden Gemeinden integriert hat.
Der Ort bietet Ausblicke auf das Dammbauwerk und die Flusslandschaft, ist aber eine aktive Industrieanlage mit eingeschränkter öffentlicher Zugänglichkeit. Besucher sollten vorher prüfen, ob Führungen oder Besichtigungen möglich sind und welche Sicherheitsregeln gelten.
Die Anlage verfügt über ein beeindruckendes Schleusensystem mit vielen Toren, die während Hochwasser große Wassermengen ablassen können. Dieses Managementsystem zeigt, wie wichtig Wasserkontrolle für den sicheren Betrieb ist.
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