Lagoa do Peixe National Park, Naturschutzgebiet in Rio Grande do Sul, Brasilien.
Der Nationalpark Lagoa do Peixe ist ein Naturschutzgebiet an der brasilianischen Atlantikküste in Rio Grande do Sul und verbindet Sanddünen mit mehreren Küstenlagunen. Die Landschaft prägen flache Bereiche mit verschiedenen Wasserflächen und Dünensystemen, die sich parallel zur Küstenlinie erstrecken.
Die brasilianische Regierung schuf diesen Schutzbereich 1986, um wichtige Rastplätze für Zugvögel zwischen Patagonien und Nordamerika zu bewahren. Der Park wurde später international anerkannt und ist heute Teil eines Schutznetzes für Wattvögel auf der westlichen Hemisphäre.
Der Park trägt seinen Namen nach den großen Fischbeständen, die in den Lagunen heimisch sind und noch heute das Leben der Gegend prägen. Einige Gemeinden in der Nähe haben Traditionen der Fischerei bewahrt, die eng mit dem Rhythmus dieser Wasserflächen verbunden sind.
Die beste Zeit zum Beobachten von Vögeln erstreckt sich über das ganze Jahr, wobei bestimmte Arten zu unterschiedlichen Jahreszeiten häufiger anzutreffen sind. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereiten und geeignete Kleidung sowie Ausrüstung zur Vogelbeobachtung mitbringen.
Der Park ist ein überlebenswichtiger Raststop für seltene Flamingoarten, insbesondere die Anden-Flamingos, die lange Strecken zwischen den Anden und der brasilianischen Küste zurücklegen. Diese Vogelbeobachtungen zeigen die außergewöhnliche Bedeutung der Lagoen für das Überleben wandernder Populationen.
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