Cristóvão Pereira Lighthouse, Leuchtturm in Rio Grande do Sul, Brasilien.
Der Leuchtturm Cristóvão Pereira ist ein 30 Meter hoher, weiß gekalkter Mauerwerksturm mit quadratischem Grundriss am Ufer der Lagoa dos Patos, etwa 25 km westlich von Mostardas. Sein weißes Licht blinkt alle zehn Sekunden aus einer Feuerhöhe von 30 Metern und reicht 13 Seemeilen weit.
Der Bau begann 1858: Der sumpfige Boden wurde bis auf Wasser ausgehoben, mit 84 Holzpflöcken gesichert und mit Trockenstein verfüllt, bevor das Fundament aus Stein und Kalk errichtet wurde. Der Turm wurde 1886 fertiggestellt und ging im Jahr darauf in Betrieb. 1876 hatte die kaiserliche Regierung die Repartição de Faróis unter Baron von Tefé geschaffen und damit die Verwaltung durch die Hafenkapitänien beendet.
Der Leuchtturm ist nach Cristóvão Pereira benannt, einer Figur der Besiedlung Südbrasiliens, und steht etwa 25 km westlich von Mostardas am Ufer der Lagoa dos Patos. Südlich davon liegt der Leuchtturm Capão da Marca, der erste in Rio Grande do Sul, den Kaiser D. Pedro II. 1849 einweihte.
Der Leuchtturm steht rund 25 km westlich von Mostardas am Ufer der Lagoa dos Patos und ist von der Stadt aus über die Straße erreichbar. 1992 ließ die Marine die Wohnungen des Leuchtturmwärters abreißen und Türen und Fenster des Turms mit Ziegeln zumauern; das Innere ist daher nicht zugänglich, der Turm wird von außen betrachtet.
Der Turm besteht aus Mauerwerk, hat einen quadratischen Grundriss und ist gekalkt; er ist 30 m hoch. Sein weißes Blinklicht wiederholt sich alle zehn Sekunden, bei einer Feuerhöhe von 30 m und einer Reichweite von 13 Seemeilen. 1992 ließ die brasilianische Marine die alten Unterkünfte des Leuchtturmwärters abreißen und Türen und Fenster des Turms mit Ziegeln zumauern.
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