Morro da Igreja, Berggipfel in Santa Catarina, Brasilien.
Morro da Igreja ist ein Gebirgsgipfel in der Serra-Geral-Kette mit einer Höhe von 1.822 Metern und gilt als der höchste bewohnte Punkt von Santa Catarina. Der Berg beherbergt auf seinem Gipfel Radaranlagen und Funkstationen, die zur Luftverkehrskontrolle genutzt werden.
Der Berg wurde 1996 bekannt, als dort Brasiliens inoffizielle Tiefsttemperatur von -17,8 Grad Celsius gemessen wurde. Dieses Wetterereignis machte den Ort auch außerhalb der Region einem breiteren Publikum bekannt.
Die Radaranlagen auf dem Gipfel prägen das Aussehen und spielen eine wichtige Rolle für die Verkehrskontrolle in der südlichen Region Brasiliens. Militärische Installationen sind hier fest in die Landschaft integriert und werden täglich betrieben.
Der Berg ist mit dem Auto über die Straße SC 439 von Urubici aus erreichbar, mit einer asphaltierten Piste, die sich über 18 Kilometer bis zum Gipfel erstreckt. Die Fahrt dauert im Allgemeinen etwa ein bis zwei Stunden, abhängig von Wetterbedingungen und Straßenzustand.
Eine natürliche Steinbogenformation namens Pedra Furada ist vom Gipfel aus sichtbar und prägt das Landschaftsbild. Der Berg empfängt regelmäßig Schneefall während der Wintermonate, ein seltenes Phänomen in Brasilien.
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