Museu Egípcio e Rosacruz, Ägyptisches und Rosenkreuzer Museum in Bacacheri, Brasilien
Das Museu Egípcio e Rosacruz ist ein Museum im Viertel Bacacheri von Curitiba, das von der Rosenkreuzer-Organisation AMORC unterhalten und der Grande Loja da Língua Portuguesa zugeordnet wird. Die Sammlung von über 700 Stücken besteht vor allem aus Nachbildungen ägyptischer Objekte verschiedener Epochen, angefertigt von brasilianischen Künstlern wie Eduardo D'Ávila Vilela, Luis César Vieira Branco, Tathy Zimmermann, Christopher Zoellner, Moacir Elias Santos und Aylton Tomás.
Das Museum in Curitiba öffnete am 17. Oktober 1990, nachdem der Künstler Eduardo D'Ávila Vilela seine ägyptischen Artefakte dem Rosenkreuzerorden AMORC geschenkt und einen Raum für ihre Unterbringung vorgeschlagen hatte. Es geht auf das rosenkreuzerische Ägyptenmuseum in San Jose, Kalifornien, zurück, dessen Sammlung nach Harvey Spencer Lewis' Ägyptenreise 1929 wuchs und dessen Neubauten im November 1966 eröffneten.
Das Museum gehört zum Rosenkreuzerorden AMORC, der 1928 in San José, Kalifornien, seine erste ägyptische Sammlung anlegte; der Standort Curitiba wurde 1990 eröffnet. Der Name verbindet das ägyptische Thema mit dem Rosenkreuzerorden, der das Haus trägt. Die über 700 Objekte sind vor allem Repliken brasilianischer Künstler, darunter Eduardo D'Ávila Vilela, der seine eigenen ägyptischen Artefakte stiftete und den Raum anregte.
Das Museum liegt im Viertel Bacacheri in Curitiba und ist öffentlich zugänglich; jährlich kommen Hunderte Besucher. Es dient auch Bildungsbesuchen und Forschern der Ägyptologie, daher sollte man Zeit für die Beschriftungen der Repliken und die Tothmea-Vitrine einplanen.
Das Museum beherbergt Tothmea, die echte Mumie einer ägyptischen Sängerin aus der 18. Dynastie, eine seltene Sammlung in Südamerika. Dieses authentische Exponat ist eines von nur zwei echten ägyptischen Mumien im ganzen Land.
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