Pico Paraná, Granitberg in Serra do Ibitiraque, Brasilien
Pico Paraná ist ein Granitberg in der Serra do Ibitiraque mit einer Höhe von 1.877 Metern und ist damit der höchste Punkt im Süden Brasiliens. Die steilen Flanken bestehen aus blankem Gestein und sind dicht mit Vegetation bedeckt.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand 1941 statt, als der deutsche Forscher Reinhard Maack mit seinen Begleitern den Gipfel erreichte. Diese Expedition trug wesentlich zur wissenschaftlichen Erkundung der Region bei.
Die Tupi-Guarani-Völker verbanden sich traditionell mit der umliegenden Berglandschaft und nutzten diese als Lebensraum lange vor der europäischen Ankunft.
Die Wanderung zum Gipfel dauert mindestens sechs Stunden auf markierten Wegen, die vom Basis-Camp beginnen. Man sollte früh starten und mit wechselhaftem Wetter sowie anspruchsvollem Gelände rechnen.
In den Wintermonaten können die Temperaturen am Gipfel unter minus 10 Grad sinken und bilden faszinierende Eiskristalle auf den Granitflächen. Dieser Kontrast zur tropischen Umgebung überrascht viele Besucher.
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