Pirapitinga Ecological Station, Ökologische Station auf einer Insel im Três-Marias-Stausee, Minas Gerais, Brasilien.
Die Pirapitinga-Ökologiestation ist eine geschützte Fläche auf einer Insel im Stausee Três Marias mit verschiedenen Landschaften wie Wäldern und Savannen. Das Gebiet beherbergt diverse Tierarten, die in diesem isolierten Raum leben und sich an die besonderen Bedingungen angepasst haben.
Die Station entstand nach dem Bau des Drei-Marien-Staudamms 1962, als Wasser das Land überflutete und eine Insel entstand. Sie erhielt 1987 durch ein Bundesgesetz den offiziellen Schutzstatus als ökologisches Reservat.
Der Name Pirapitinga stammt aus der Tupi-Sprache und bezieht sich auf schlammige Flüsse und eine bestimmte Fischart. Die Insel ist ein Zufluchtsort für Gemeinschaften von Tieren, die in dieser isolierten Umgebung zusammenleben.
Die Station ist nur mit dem Boot erreichbar, da sie auf einer Insel mitten im Stausee liegt. In trockenen Jahreszeiten können Wasserstände sinken, was den Zugang manchmal erschwert oder vereinfacht.
Die Insel ist Heimat von Hyänenhunden, Riesengürteltieren und Lockenhaubenfliegenfängern, die sich dort entwickelt haben. Diese Tierart ist in vielen Gegenden verschwunden, was die Insel zu einem wichtigen Zufluchtsort macht.
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