Sete Lagoas, Handelsstadt in Minas Gerais, Brasilien
Sete Lagoas ist eine Handelsstadt im zentralen Teil von Minas Gerais, ungefähr auf halber Strecke zwischen dem brasilianischen Hochland und den Bergen der Espinhaço-Kette gelegen. Die Stadt erstreckt sich über sanfte Hügel und Ebenen mit Wohnvierteln, Gewerbezonen und einzelnen grünen Flächen, die zwischen den bebauten Gebieten verstreut sind.
Die Region wurde im frühen 18. Jahrhundert von Goldsuchern besiedelt, die auf dem Weg zu den Minen im Landesinneren hier Halt machten. Die Stadt selbst wurde im Jahr 1880 offiziell gegründet und wuchs im 20. Jahrhundert mit der Ansiedlung von Industrie und Landwirtschaft stetig weiter.
Der Name bezieht sich auf sieben natürliche Seen, die früher das Gebiet prägten und heute noch vereinzelt zu sehen sind. An Wochenenden versammeln sich Familien in Parks und auf öffentlichen Plätzen, wo gegrilltes Fleisch und regionale Gerichte die Stadtkultur prägen.
Die Stadt erreicht man über die Bundesstraße BR 040, die sie mit größeren Zentren in der Region verbindet. Wer sich für einen längeren Aufenthalt entscheidet, findet Unterkünfte in verschiedenen Stadtteilen und mehrere öffentliche Kliniken für medizinische Versorgung.
Einige der Seen, die der Stadt ihren Namen gaben, stehen seit Ende der 1980er Jahre unter kommunalem Schutz und sind in Wohngebieten eingefasst. Obwohl inzwischen weniger als sieben sichtbar sind, prägen sie weiterhin bestimmte Stadtteile mit ihren Ufern und umgebenden Grünflächen.
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