Poconé, Gemeinde Eingangstor zum Pantanal in Mato Grosso, Brasilien
Poconé ist eine Stadt in Mato Grosso, die am Eingang zu den Pantanal-Feuchtgebieten liegt und als Ausgangspunkt für die Transpantaneira-Straße dient. Diese 150 Kilometer lange Route führt zum Porto Jofre und durchquert Sumpflandschaften mit Tausenden von Tieren und Pflanzen.
Die Stadt entstand nach der Goldfundentdeckung 1771 als Siedlung namens Beripoconé, benannt nach lokalen Indios. Sie erhielt 1863 den Status einer Stadt und ist seitdem ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region.
Das Fest São Benedito im Juni zeigt die Cavalhada-Tradition, bei der Reiter zu Pferd historische Kämpfe zwischen Christen und Mauren nachstellen. Diese Veranstaltung ist tief in den lokalen Bräuchen verwurzelt und zieht Besucher an, die traditionelle Reitkunst erleben möchten.
Die Stadt ist mit regelmäßigen Bussen vom Flughafen Cuiabá erreichbar und bietet mehrere Abfahrten pro Tag an. Besucher finden dort auch Unterkunftsmöglichkeiten und Restaurants, um sich vor der Erkundung der Pantanal-Region auszuruhen.
Rosafarbene Ipê-Bäume blühen das ganze Jahr über in den Straßen der Stadt und führten zu ihrer Bezeichnung als Cidade Rosa. Diese Eigenschaft ist ein visuelles Merkmal, das die Stadt landschaftlich vom Zugang zur Pantanal-Region unterscheidet.
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