Fuerte de Braganza, Kolonialfestung in Costa Marques, Brasilien
Forte de Bragança lag am rechten Ufer des Rio Guaporé, etwa zwei Kilometer flussabwärts der heutigen Real Forte Príncipe da Beira, im heutigen Costa Marques, Rondônia. Ab dem 26. September 1767 wieder aufgebaut, hatte es einen bastionierten Grundriss nach Vauban mit 40 braças (88 m) Front und 20 braças (44 m) Tiefe. 1769 wurde es von Gouverneur Luís Pinto de Sousa Coutinho in Forte de Bragança umbenannt.
Die Anlage entstand 1753 als Guarda de Santa Rosa, ein Wachposten, den Gouverneur Antônio Rolim de Moura Tavares nach der Vertreibung einer spanischen Reduktion vom rechten Ufer des Guaporé einrichtete. Als Presídio de Nossa Senhora da Conceição mit fünfeckigem Grundriss wieder aufgebaut, wurde es im April 1762 von spanischen Truppen angegriffen. Ab dem 26. September 1767 erneuert, benannte Gouverneur Luís Pinto de Sousa Coutinho es 1769 in Forte de Bragança um; erneut verfallen, wurde es ab 1776 durch das Real Forte Príncipe da Beira ersetzt.
Der Name der Anlage folgte ihren Gouverneuren: Als Presídio de Nossa Senhora da Conceição errichtet, wurde sie 1769 von Gouverneur Luís Pinto de Sousa Coutinho in Forte de Bragança umbenannt. Die ab dem 26. September 1767 wiederaufgebauten Wälle aus Erde und Faschinen folgten dem Bastionärsystem Vaubans; der Hauptkörper maß etwa 88 m in der Front und 44 m in der Tiefe.
Die Festung lag am rechten Ufer des Guaporé, etwa zwei Kilometer flussabwärts des Real Forte Príncipe da Beira, auf dem Gebiet des heutigen Costa Marques. Vom Bau ist nichts erhalten: 1958 befand sich an der Stelle des Forte da Conceição eine Landepiste namens Fazenda Conceição. Man sucht also den Ort, nicht stehende Mauern.
Nach dem Verfall wurde die Festung ab dem 26. September 1767 wieder aufgebaut; 1769 benannte Gouverneur Luís Pinto de Sousa Coutinho sie in Forte de Bragança um. Der frühere Name ehrte Nossa Senhora da Conceição. Wegen regelmäßiger Überschwemmungen ließ Luís de Albuquerque de Melo Pereira e Cáceres sie ab 1776 durch das Real Forte Príncipe da Beira ersetzen, rund zwei Kilometer flussaufwärts.
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