Guarantã do Norte, Verwaltungsbezirk in Mato Grosso, Brasilien.
Guarantã do Norte ist eine Gemeinde im Norden von Mato Grosso und erstreckt sich über ein großes Flachland in etwa 360 Metern Höhe. Das Gebiet ist hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt und zeigt die Landschaftsmerkmale der brasilianischen Zentralwest-Region.
Die Gemeinde erhielt am 13. Mai 1986 ihre offizielle Anerkennung nach einer Phase der Migration, die durch die landwirtschaftliche Expansion in der brasilianischen Zentralwest-Region ausgelöst wurde. Diese Welle der Besiedlung veränderte die Bevölkerungsstruktur und wirtschaftliche Ausrichtung der Gegend grundlegend.
Der Name Guarantã stammt aus indigenen Sprachen und zeigt den starken Einfluss der brasilianischen Ureinwohner auf die Benennung und das Erbe der Region. Die lokale Identität ist eng mit dieser sprachlichen Verbindung verbunden.
Der Ort ist leicht zu navigieren und wird von der kommunalen Verwaltung in der Rua das Oliveiras im Stadtviertel Jardim Vitória verwaltet. Die Infrastruktur ist auf die Bedürfnisse einer ländlichen Gemeinde mit rund 36.000 Einwohnern ausgerichtet.
Der Ort liegt an der Grenze zwischen zwei verschiedenen Zeitzonen, die sich je nach Jahreszeit zwischen UTC-4 und UTC-3 verschieben. Diese zeitliche Besonderheit ist weniger bekannt, beeinflußt aber den Alltag in der Gegend.
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