Saracá-Taquera National Forest, Geschütztes Waldgebiet in Pará, Brasilien
Der Saracá-Taquera-Nationalwald ist ein Schutzgebiet von 441.282,63 Hektar, das Teile der Gemeinden Faro, Oriximiná und Terra Santa in Pará umfasst. Etwa 94,1 % der Fläche sind dichter Regenwald, rund 10 % bestehen aus Plateaus mit flachen Gipfeln und steilen Hängen. Er grenzt an das biologische Reservat Rio Trombetas.
Der Wald wurde 1989 durch Dekret der brasilianischen Regierung unter Schutz gestellt und wird seitdem von ICMBio verwaltet. Diese Entscheidung war Teil von Anstrengungen, den Regenwald und seine Artenvielfalt zu bewahren.
Der Name des Waldes verbindet die Bäche Saracá und Taquera, die ihn durchqueren. Seit 2009 umfassen zwei 40-jährige Forstkonzessionen 48.000 Hektar, und rund 154.000 Hektar sind nach dem Bewirtschaftungsplan von 2002 für nachhaltiges Nutzholz vorgesehen. Bauxit wird in Porto Trombetas seit 1976 von Mineração Rio do Norte abgebaut, was das Dekret von 1989 fortbestehen ließ.
Der Zugang erfolgt über Porto Trombetas am linken Ufer des Trombetas oder über Faro und Terra Santa am Nhamundá. Der Wasserstand des Trombetas erreicht seinen Höchststand im April und Mai während der Regenzeit. Der Wald wird vom ICMBio verwaltet und ist als IUCN-Kategorie VI eingestuft, was Regeln für nachhaltige Nutzung mit sich bringt.
Der Glanz-Ameisenwürger (Sakesphorus luctuosus) ist im Saracá-Taquera-Nationalwald endemisch. Zu den dort vorkommenden Zugvögeln zählen der Halsbandregenpfeifer (Charadrius collaris), der Fischadler (Pandion haliaetus) und die Großschnabel-Seeschwalbe (Phaetusa simplex).
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