Brasília, Hauptstadt im Bundesdistrikt, Brasilien
Brasília ist eine geplante Hauptstadt im Bundesdistrikt Brasiliens, angelegt auf einem zentralen Hochplateau in 1171 Metern Höhe. Der modernistische Stadtplan folgt der Form eines Flugzeugs mit getrennten Bereichen für Regierung, Wohnungen, Geschäfte und Botschaften entlang breiter Alleen.
Präsident Juscelino Kubitschek startete den Bau im Jahr 1956 und verlegte Brasiliens Hauptstadt nach 41 Monaten intensiver Entwicklung von Rio de Janeiro ins Landesinnere. Die neue Stadt wurde 1960 eingeweiht und veränderte die Besiedlung des zentralen Hochlands grundlegend.
Die Einwohner nutzen die Stadt anders als gewohnte Großstädte, da sich das Leben hauptsächlich in den Wohnvierteln mit ihren Einkaufszentren und Restaurants abspielt. Die großen Freiflächen zwischen den Gebäuden verwandeln sich an Wochenenden in Orte für Familien, Jogger und Menschen mit Drachen.
Der Bundesdistrikt besteht aus 33 Verwaltungsregionen, die durch breite Straßen verbunden sind, wobei Autos hier notwendiger sind als in älteren brasilianischen Städten. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen im zentralen Bereich entlang der Monumentalachse, die sich leicht mit kurzen Taxifahrten erkunden lässt.
Drei große Flussbecken Brasiliens entspringen in der Nähe der Stadt, was den Bundesdistrikt zu einer wichtigen Wasserquelle für verschiedene Landesteile macht. Der architektonische Komplex mit dem Kongressgebäude, der Kathedrale und dem Präsidentenpalast erhielt 1987 den Status als UNESCO-Welterbe.
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