Porto Seguro, Küstengemeinde in Bahia, Brasilien
Porto Seguro ist eine Küstenstadt im Bundesstaat Bahia mit mehreren Stränden, die sich entlang der Atlantikküste erstrecken, und einem historischen Kern auf einem niedrigen Hügel. Die Bebauung reicht von niedrigen Wohnhäusern bis zu mehrstöckigen Hotels, zwischen denen Palmen wachsen und schmale asphaltierte Straßen verlaufen.
Die portugiesische Krone gründete hier im frühen 16. Jahrhundert einen Stützpunkt nach der Ankunft von Schiffen aus Lissabon. Später entstanden Jesuitenmissionen und Verwaltungsgebäude, die den Ort zum Ausgangspunkt für weitere Expeditionen ins Landesinnere machten.
Die erhöhte Altstadt trägt noch ihren Charakter als frühe Siedlung mit ihren Erdstraßen und Kirchen aus der Kolonialzeit. Vor den Strandbuden sieht man Fischerboote am Ufer liegen, während Frauen in großen Töpfen Maniok kochen und Händler ihre Körbe mit frischen Früchten anbieten.
An den Hauptstränden gibt es Süßwasserduschen, Sonnenschirme zum Mieten und kleine Restaurants, die direkt am Sand liegen. Wer in die erhöhte Altstadt möchte, erreicht sie über steile Fußwege oder mit Kleinbussen, die am zentralen Platz halten.
In den Gewässern vor der Küste tauchen zwischen Januar und März Buckelwale auf, die auf ihrer Wanderung aus der Antarktis hierher kommen. Von Booten aus sieht man sie manchmal aus dem Wasser springen oder ihre Flossen schlagen.
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