Açude Riacho do Sangue, Stausee in Brasilien
Der Açude Riacho do Sangue ist ein großes Stauwerk in der Stadt Solonópole im Bundesstaat Ceará, das über dem Bett eines gleichnamigen Flusses errichtet wurde. Die Anlage besteht aus einer Steinmauer mit etwa 300 Metern Länge und kann über 61 Millionen Kubikmeter Wasser speichern.
Die Konstruktion begann 1915 während einer starken Dürre und wurde 1918 abgeschlossen, woraufhin das Bauwerk der lokalen Wasserbehörde übergeben wurde. Das Projekt war die Idee von Leopoldo Rodrigues Pinheiro, einem Ingenieur aus der Stadt, der um 1911 die Behörden aufforderte, Experten zur Unterstützung zu entsenden.
Der Name des Stausees geht auf eine alte lokale Geschichte zurück, die mit der Gründung des Flusses verbunden ist. Besucher können die Bedeutung dieser Anlage für das tägliche Leben der Gemeinde erkennen, da viele Menschen sie aufsuchen, um Wasser zu nutzen oder einfach den Ort zu betrachten.
Das Bauwerk liegt in der Nähe des Stadtzentrums von Solonópole und ist leicht zugänglich für Besucher, die den Ort erkunden möchten. Die beste Zeit für einen Besuch ist nach der Regenzeit, wenn der Wasserspiegel hoch ist und man die volle Kraft der Anlage sehen kann.
Das Bauwerk erlebte 1917, ein Jahr vor seiner offiziellen Einweihung, sein erstes Hochwasser und überflutete die nahegelegenen Straßen. In den 1960er Jahren musste der See geleert werden, um gefährliche Piranhas zu bekämpfen, die mit einem natürlichen Pulver namens Timbó entfernt wurden.
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