Roter Kamm, Einschlagkrater in Sperrgebiet, Namibia
Der Roter Kamm ist ein Einschlagkrater in der Sperrgebiet-Region der Namib-Wüste mit einem Durchmesser von etwa 2,5 Kilometern. Der Kraterboden liegt ungefähr 130 Meter unter dem umgebenden Gelände und ist teilweise mit Sand gefüllt, während die Felswände an vielen Stellen freiliegen.
Wissenschaftler erkannten 1965 erstmals den Meteoriten-Ursprung des Kraters an. Umfangreiche geologische Untersuchungen folgten in den Jahren 1986 und 1987 und lieferten wichtige Erkenntnisse über die Entstehung und das Alter dieser Struktur.
Der Name Roter Kamm stammt aus der deutschen Kolonialzeit in Namibia und bezieht sich auf die rötlichen Gesteine, die an den Rändern sichtbar sind. Besucher können diese Farbgebung deutlich erkennen, besonders wenn die Sonne tief steht und die Felswände leuchten lässt.
Der Zugang zum Krater erfordert spezielle Genehmigungen, da er sich in Sperrgebiet befindet, einem von Diamantenminen genutzten Gebiet mit Zugangseinschränkungen. Besucher sollten sich vor der Anreise nach den geltenden Bedingungen und Anforderungen erkundigen.
Der Kraterboden enthält über hundert Meter Sandablagerungen, doch an vielen Stellen ragen ursprüngliche Felsformationen durch die Sandschicht hindurch. Diese Mischung aus Sand und freiliegendem Gestein macht die interne Struktur des Kraters besonders interessant für Besucher.
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