St Lucia, Kleinstadt in Südafrika
St. Lucia ist eine kleine Stadt an der Nordküste von KwaZulu-Natal, die in der iSimangaliso Wetland Park liegt, Südafrikas erstem UNESCO-Weltkulturerbestätten-Park. Sie erstreckt sich entlang eines großen Ästuars voller Flussmündungen, Schilfgebiete und Mangrovenbäumen, während die Stadt selbst unter alten Bäumen wie Milchholzern und Feigenbäumen gebaut ist, die eine Vielzahl von Vögeln anlocken.
St. Lucia war ursprünglich eine Fischergemeinde und entwickelte sich später zu einer beliebten Touristenattraktion, besonders nach der Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbestätte. Die iSimangaliso Wetland Park wurde gegründet, um eine der wichtigsten Biodiversitätsregionen Südafrikas zu schützen.
Der Name St. Lucia verweist auf die portugiesische Kolonialgeschichte der südafrikanischen Küste. Der Ort ist heute für Einwohner und Besucher ein Ort, an dem traditionelle Zulu-Kultur mit modernem Tourismus zusammentrifft, wobei lokale Dorfgemeinschaften ihre Handwerkstraditionen und Tanzformen bewahren.
Der Ort ist etwa zweieinhalb Stunden nördlich von Durban mit dem Auto zu erreichen und bietet zahlreiche Unterkünfte und Restaurants mit lokalen Spezialitäten. Die besten Beobachtungserlebnisse finden in den frühen Morgenstunden statt, wenn die Wasserwege ruhiger sind und die Tierwelt aktiver wird.
Hippos durchstreifen regelmäßig die Straßen der Stadt in der Nacht und suchen nach Gras, was diese zum am meisten besuchten Ort in Afrika für die Beobachtung von Flusspferden in ihrem natürlichen Lebensraum macht. Nachts durch die Stadt zu fahren kann Sichtungen dieser gewaltigen Tiere enthüllen, die das alltägliche Leben des Ortes auf ungewöhnliche Weise prägen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.