Mangroves National Park, Meerespark und Ramsar-Gebiet in Muanda, Demokratische Republik Kongo.
Der Mangrovenpark ist ein Schutzgebiet an der Mündung des Kongo, wo sich dichte Mangroven und Brackwasserbereiche über ein großes Küstengebiet erstrecken. Das Gelände wird von verschlungenen Wasserläufen durchzogen und bietet Lebensraum für viele Fisch- und Vogelarten.
Das Gebiet wurde 1992 als Schutzzone eingerichtet, um die empfindliche Küstenbiodiversität zu bewahren. Die Maßnahme kam als Reaktion auf die Erkenntnis, dass diese Mangroven von globaler Bedeutung für den Fischbestand und Vogelzug sind.
Die lokalen Gemeinschaften in der Nähe nutzen die Mangrovenwälder seit Generationen als Lebensraum und Nahrungsquelle. Besucher sehen oft traditionelle Boote und Fischerkommunen, die eng mit diesem Ökosystem verbunden sind.
Besuche erfordern im Voraus eine Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde und sollten mit lokalen Führern geplant werden. Die beste Zeit ist während der Trockenzeit, wenn die Wasserwege leichter zu befahren sind.
Das Schutzgebiet beherbergt bedrohte westafrikanische Rundschwanzseekühe, Nilpferde und seltene Flusspferde, die man in dieser Küstenlandschaft nicht erwartet. Diese großen Säugetiere nutzen die Mangroven und flachen Gewässer als Zufluchtsort.
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