Südprovinz, Verwaltungsprovinz im südlichen Sambia
Die Südprovinz erstreckt sich entlang des Sambesi und umfasst das Südliche Hochland, den Kariba-See und Teile des Kafue-Nationalparks auf einer Fläche von über 68.000 Quadratkilometern. Die Landschaft wird durch breite Flusstalschichten, Seen und Savannengebiete geprägt, die den Charakter dieser Region bestimmen.
Nach Sambias Unabhängigkeit 1964 wurde die Provinz mehrfach verwaltungstechnisch neu organisiert. Die Hauptstadt wurde 2011 von Livingstone nach Choma verlegt, was die Verschiebung des regionalen Zentrums in den Norden widerspiegelte.
Die Batonga, die größte ethnische Gruppe der Provinz, bewahren ihre Traditionen durch Feste wie Lwiindi Gonde und Musumu Muyumu. Besucher können diese kulturellen Ausdrucksformen in den Gemeinden der Region erleben.
Die Hauptverkehrsrouten bestehen aus einer Eisenbahnlinie und der Straße Lusaka-Livingstone, die größere Städte wie Kalomo, Choma, Pemba, Monze und Mazabuka verbinden. Die beste Zeit zum Erkunden ist außerhalb der Regenzeit, und die Straßen erfordern während der Trockenzeit aufmerksameres Fahren.
Die Maamba-Kohlemine im Sambezi-Tal ist die einzige größere Quelle für Brennstoffe aus Kohle in Sambia und wird durch eine spezialisierte Eisenbahnstrecke bedient. Dieses Industrieprojekt stellt eine seltene Form der Bergbauinfrastruktur in der Region dar.
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