Cahora-Bassa-Stausee, Künstlicher See in der Provinz Tete, Mosambik.
Das Cahora-Bassa-Reservoir erstreckt sich über 292 Kilometer entlang des Sambesi-Flusses und bedeckt eine Fläche von 2739 Quadratkilometern bei einer mittleren Tiefe von 21 Metern. Das gestaute Wasser liegt in einer breiten Senke zwischen felsigen Hügeln und bildet zahlreiche Buchten sowie kleinere Arme.
Portugal begann 1969 mit dem Bau des Staudamms und vollendete das Reservoir 1974, kurz vor dem Ende der Kolonialherrschaft. Die Flutung veränderte die Landschaft grundlegend und machte große Gebiete entlang des Flusses unzugänglich.
Der Name leitet sich vom nahegelegenen Ort Kebrabasa ab, wo früher Stromschnellen die Durchfahrt blockierten. Fischer haben ihre Gewohnheiten nach der Flutung verändert und fangen heute vor allem kleine Schwarmfische, die aus anderen großen Seen hierher gebracht wurden.
Besucher sollten sich auf raues Gelände und begrenzten Zugang zu vielen Teilen des Ufers einstellen. Boote bieten oft die beste Möglichkeit, sich über das Wasser zu bewegen und entlegene Buchten zu erreichen.
Fünf Generatoren am Staudamm erzeugen 2075 Megawatt Strom, der über eine 1400 Kilometer lange Leitung nach Südafrika übertragen wird. Diese Anlage gilt als größtes Wasserkraftwerk im südlichen Afrika.
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