Chinhoyi Caves, Geschützte Schauhöhle im Bezirk Makonde, Simbabwe
Die Chinhoyi Caves sind ein Höhlensystem aus Kalkstein mit einer großen unterirdischen Wasserkammer von etwa 172 Metern Tiefe. Die Höhlen bestehen aus mehreren miteinander verbundenen Kammern, die sich unter der Erdoberfläche ausdehnen.
Der britische Forscher Frederick Courtney Selous dokumentierte diese Höhlen erstmals im Jahr 1888 bei seinen Afrikaexpeditionen. Das Schutzgebiet erhielt den Status eines Nationalparks 1955.
Die Gemeinden vor Ort verbinden diesen Ort mit traditionellen Regenmachungszeremonien und Wasserkult. Das System wird in lokalen Überlieferungen als heiliger Platz gepflegt und besucht.
Das Wasser in den Höhlen hält das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von etwa 22 bis 24 Grad Celsius. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und beachten, dass die Wege teilweise rutschig sein können.
Eine der Hauptkammern wird lokal Chirorodziva genannt, was der Name des berühmten unterirdischen Sees ist. Diese Wasserkammer ist durch verborgene Unterwassergänge mit anderen Räumen verbunden, die Forscher über die Jahre hinweg erkundeten.
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