Mombasa Island, Koralleninsel im Bezirk Mombasa, Kenia
Mombasa Island ist eine Korallenformation in der Größe von etwa 5 Kilometern mal 3 Kilometern, die im Indischen Ozean liegt und durch Brücken und Dämme mit dem kenianischen Festland verbunden ist. Die Insel dient als wichtiges Verwaltungs- und Handelszentrum der Region mit großflächigen Hafeneinrichtungen auf der westlichen Seite.
Portugiesische Seeleute errichteten zwischen 1593 und 1595 das Fort Jesus als militärische Befestigung und kontrollierten damit die strategischen Handelsrouten im Indischen Ozean. Die Festung markierte den Beginn einer neuen Ära für die Insel, die fortan ein wichtiger Punkt im europäischen Handel wurde.
Das Altstadtviertel zeigt sich mit engen Gassen und mehrstöckigen Häusern, die mit aufwendig geschnitzten hölzernen Balkonen verziert sind. Diese Architektur erzählt von arabischen, persischen und indischen Einflüssen, die sich über Jahrhunderte hier niedergelassen haben.
Der Kilindini Harbour an der Westseite funktioniert als primäre Hafenanlage und verarbeitet internationales Frachtgut, das auch per Eisenbahn ins Hinterland transportiert wird. Besucher sollten flexibel planen, da die Häfen täglich beschäftigt sind und der Verkehr in bestimmten Bereichen begrenzt sein kann.
Das Fort Jesus ist eine unterirdische Passage erhalten, die von Gefangenen in der Kolonialzeit gegraben wurde und den Fluchtwegen der Insassen diente. Diese verborgenen Gänge zeigen eine weniger bekannte Seite der Militärgeschichte des Ortes.
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