Port-aux-Français, Forschungsstation auf den Kerguelen-Inseln, Frankreich.
Port-aux-Français ist eine permanente wissenschaftliche Siedlung auf dem subantarktischen Kerguelen-Archipel, die Einrichtungen für meteorologische, biologische und geologische Studien auf 12 Metern Höhe beherbergt. Die Anlage umfasst Wohngebäude, Laboratorien und Versorgungsinfrastruktur, die auf einer windgeschützten Bucht an der Ostküste verteilt sind.
Die französische Regierung gründete diese Station 1951 als erste dauerhafte Siedlung auf den Kerguelen-Inseln, um territoriale Präsenz zu wahren und wissenschaftliche Forschung zu ermöglichen. Seitdem hat sie sich von einem kleinen Außenposten zu einem modernen Forschungszentrum entwickelt, das kontinuierlich Daten über subantarktische Ökosysteme sammelt.
Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern treffen sich das ganze Jahr über auf dieser Forschungsstation, um Projekte durchzuführen und Wissen über die subantarktische Umgebung auszutauschen. Die Gemeinschaft lebt und arbeitet in einer isolierten Umgebung, in der Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung den Alltag prägen.
Die Siedlung bietet Unterkunft für 45 Winterbewohner und 110 Sommerbewohner, mit regelmäßigen Versorgungslieferungen durch das Schiff Marion Dufresne über einen flachen Seehafen. Besucher müssen im Voraus genehmigt werden und reisen in der Regel während der Sommermonate, wenn die Wetterbedingungen günstiger sind.
Die Kapelle Notre-Dame des Vents steht als südlichste katholische Gebetsstätte im Indischen Ozean und dient der rotierenden Bevölkerung der Station. Ihr Name bezieht sich auf die ständigen starken Winde, die über die Inselgruppe hinwegfegen und das tägliche Leben prägen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.