Sankt-Paul-Insel, Vulkaninsel im südlichen Indischen Ozean, Frankreich
Île Saint-Paul ist eine vulkanische Insel im südlichen Indischen Ozean, die etwa 7 Quadratkilometer umfasst und von steilen Klippen auf ihrer Ostseite geprägt ist. Im Inneren befindet sich ein Becken mit heißen Quellen, während ein Vulkankrater direkt zum Meer hin offen ist.
Portugiesische Seeleute entdeckten die Insel 1559 und kartografierten sie für Navigationszwecke. Im 19. Jahrhundert führten französische Wissenschaftler dort Beobachtungen durch, die das Verständnis der Insel erweiterten.
Die Insel wurde nach französischen wissenschaftlichen Expeditionen bekannt, die dort natürliche Phänomene erforschten und beobachteten. Heute erinnern die heißen Quellen an diese frühe Verbindung zwischen dem Ort und wissenschaftlicher Neugier.
Der Besuch ist nur mit Genehmigung der Inselverantwortung möglich, da dort Forschungshütten für wissenschaftliche Missionen betrieben werden. Die Verwaltung sitzt auf Réunion und lässt nur autorisiertes Personal auf die Insel.
Das Innere der Insel wird durch natürliche heiße Quellen geprägt, deren Wasser Temperaturen über 80 Grad Celsius erreicht. Diese thermale Aktivität macht den Ort zu einem seltenen natürlichen Labor für das Studium vulkanischer Prozesse.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.