Christmas Island Immigration Reception and Processing Centre, Einwanderungshaftzentrum auf der Weihnachtsinsel, Australien
Das Christmas Island Immigration Reception and Processing Centre ist eine hochgesicherte staatliche Anlage im abgelegenen Indischen Ozean mit Elektrozäunen, Überwachungssystemen und mehreren Bereichen. Die Komplex dehnt sich über das Territorium aus und trennt seine Insassen in verschiedene Zonen für unterschiedliche Verwaltungszwecke.
Der Ort wurde 2001 während der Tampa-Affäre eröffnet, als 438 Asylbewerber daran gehindert wurden, das australische Festland zu erreichen. Dies markierte den Beginn einer lange andauernden Grenzschutzpolitik auf der Insel.
Die Anlage dient als Aufenthaltsort für Asylbewerber und Personen mit entzogenen Visa nach strafrechtlichen Verurteilungen in Australien. Für Besucher sind diese beiden Gruppen die Realität des Ortes, auch wenn ihre Wege unterschiedlich sind.
Besucher benötigen vorherige Genehmigung und müssen mehrere Sicherheitskontrollpunkte passieren, bevor sie ausgewiesene Bereiche betreten dürfen. Die Planung im Voraus ist notwendig, da die Insel isoliert liegt und der Zugang streng geregelt ist.
Christmas Island wurde aus der australischen Migrationszone entfernt, wodurch Insassen keine Asylanträge auf dem Festland einreichen können. Diese Regelung hat tiefgreifende Auswirkungen auf die rechtliche Situation der Bewohner der Anlage.
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